Sonntag, 11. September 2011

Ich kann die Wühlmäuse nicht leiden!

Heuer habe ich noch nie da gewesene Ausfälle bei den Pflanzen, verursacht von Wühlmäusen.
Unlängst habe ich schon darüber berichte, dass ich eine "Mainzer Fastnacht" Rose durch eine Wühlmaus- Attacke verloren habe. Am Freitag habe ich bemerkt, dass ein sehr schönes, gut eingewachsenes Lampenputzergras "Penesetum" immer noch nicht blüht, was es eigentlich jetzt schon machen sollte. Vorsichtig habe ich daran gezupft und den ganzen Horst gleich in der Hand gehabt. Die Wurzeln waren total ab gefressen. Zähneknirschend habe ich heute auf dem freien Platz eine Mohn und eine Funkie eingegraben und wie ich so im Beet arbeite fällt mir auf, dass auch die benachbarten Nelken irgendwie welk aussehen... und auch das große Sedum "Matrona". Auch die beiden hatten keine Wurzeln mehr und Mauslöcher führten direkt von ihrem ehemaligen Wurzelstock in die Tiefe.

Ich kann Wühlmäuse nicht leiden!

Ab morgen werde ich andere Saiten aufziehen und als erstes werde ich bei einem Besuch im Gartencenter oder Baumarkt mein Waffenarsenal aufstocken.


Damit das nicht gabz so deprimierend ist zeige ich Euch Fotos von unserem Weintrauben.

Kommentare:

Chaosgarten hat gesagt…

Ohje, da haben die Wühlmäuse ja ordentlich zugeschlagen. Bei Bäumen und vielleicht auch noch Büschen lohnt sich ja Wühlmausdraht um die Wurzeln, das ganze Beet will man ja aber nicht damit pflastern.

Stöpsel hat gesagt…

Bei uns war es in diesem Frühjahr das gleiche Problem. Ich hatte ein schönes Beet mit Gallica-Rosen und wunderte mich, daß sie so spät austrieben. Beim Rückschnitt zog ich unvermutet einen trockenen Ast aus der Erde. Nichts Gutes ahnend zog ich am nächsten und am nächsten. Die Biester hatten ganze Arbeit geleistet.
Und Tulpen schmeckten ihnen auch. Wir haben unseren Bestand an Katzen etwas erweitert. Hoffentlich haben die ordentlich Hunger. Über den Sommer hatte ich eigentlich keine Ausfälle mehr.

Gruß einer mitleidenden Rosenfreundin Stephanie

Wienermädel + Co hat gesagt…

Ich habe hier noch kein Jahr ohne Wühlmausplage erlebt, leider, der Frust ist immer sehr gross. Wir haben schon alles mögliche angestellt, von tongebenden Geräten, die man in die Erde steckt bis Schweizerkracher in die Löcher stopfen, nichts hilft auf Dauer!
Und jetzt haben wir bereits Maulwurfhügel.
Freuden des Landlebens.
Liebe Grüsse