Sonntag, 31. Juli 2011

Regenwetter

Regenwetter und dazu noch sehr kühl und das im Sommer wenn es eigentlich heiß sein sollte. Gut, ich nehme es wie es kommt und beschäftige mich im Haus, zum Glück habe ich genug Projekte im Kopf.


Diesen alten Koffer vom Flohmarkt habe ich mit Geschenkpapier und Tapetenkleister verwendbar gemacht. Das Geschenkpapier ist nach Vorlagen aus dem 19.Jahrhundert gedruckt , ich habe vor Jahren eine Mappe mit diesem Papier gekauft. Bisher habe ich es nicht verwendet weil es mir für Geschenke immer zu Schade war aber für das Innenleben dieses Koffers erschien es mir passend.

Das nächste Bild zeigt einen kleinen Teppich, einen sehr kleinen Teppich. Ich kann mich für viele Ideen die ich im Internet sehe begeistern, leider. Irgendwann und irgendwo habe ich aus alten T-shirt Streifen gehäkelte Teppiche gesehen und war gleich begeister und wollte das auch machen. Das Schneiden der Streifen war mühsam und hat die ganze Wohnung verstaubt, das Häkeln war noch mühsamer, ich habe sogar einen Häkelnadel abgebrochen aber weinigstens gestaubt hat es nicht mehr.
Bei diesem Projekt habe ich gelernt, dass ich mit meiner Zeit sorgsamer umgehen muß und ich nicht jedem Impuls nachgeben darf. Das Ergenbis steht in keiner Relation zu dem Aufwand den ich getrieben habe.


Aber ich habe natürlich auch die neuen Modeln und Farben ausprobiert und das hat gut funktioniert. Ich bin sehr zufrieden. Ich habe verschiedene Leinen und Baumwollreste zur Probe bedruckt. Ich habe auch, weil ich schon dabei war, die Farbe mit Kartoffelstempel ausprobiert und die Modeln mit Farbe vom Bösner mit der ich sonst Siebdrucke. Klappt alles. Nächste Woche werde ich die Probedrucke die mit der Farbe von Blauweißchen gemacht sind noch mit der Bügelrolle bügeln und dann probieren ob sie dann wirklich 95° zu waschen sind.



Begeistert bin ich wie viele Möglichkeiten und Varianten mit nur 2 Modeln möglich sind.

Zum Schluß auch noch Fotos aus dem Garten.


Feuerlobelien

Die Rose "Pat Austin"


Die Paradeiserernte beginnt.

Kommentare:

Lucy in the Sky hat gesagt…

Ja, das sind die richtigeg Regenprojekte - die Stempeleien sehen ganz wunderbar aus, die Muster sind wie gemacht für das alte Leinen. Was deinen T-Shirt-Häkelversuche betrifft, kann ich nur zustimmend nicken: Es gibt einfach Projekte, da braucht man viel zu viel Material und zu viel Zeit. Hier fallen immer jede Menge weiße Unterzieh-Tshirts an, bei denen die Bündchen durchgescheuert sind - ich hatte überlegt, sie in verschiedenen Farben zu färben und dann zu verhäkeln, aber letztlich ist mir aufgegangen, dass das Quatsch ist, erstmal einen Zwanziger für Stofffarben auszugeben, in der Hoffnung zum Schluss ganz vielleicht etwas produzieren zu können, was als Badematte taugt. Gerade habe ich bei den Hobbyschneiderinnen gelesen, dass früher sogar Nylonstrumpfhosen noch zu Matten verhäkelt wurden - und frage mich wozu man schwarze oder hautfarbene Matten aus Nylon überhaupt gebrauchen kann. Also nicht jede Wiederverwertung ist per se gut, udn man "darf" auch duchaus mal etwas wegwerfen, denke ich.

Wienermädel + Co hat gesagt…

Die Stoffdruckerei ist eine feine Sache, würde ich mich nicht ohnehin schon verzetteln, weil ich zuviele Ideen im Kopf habe so wäre das auch etwas für mich :-)
LG

Teresa hat gesagt…

Ja, an die verhäkelten Nylonstrumpfhosen kann ich mich auch erinnern. In den wilden 80er Jahren trug ich bunte Strumpfhosen, rot, grün und blitzblau und die kaputten kamen über "sieben Ecken" zu einer Frau die daraus was häkelte und sich sehr über die färbigen Strümpfe gefreut hat. Damals wäre ich nie auf die Idee gekommen selber was daraus zu machen. Ich habe mich als besonders cool empfunden und mich sehr gefreut als ich über die sieben Ecken erfuhr, dass man sich fragte wer wohl so bunte Strumpfhosen trägt. Ich war leicht zu erfreuen.:)
LG
Teresa