Montag, 1. September 2008

TULPEN NARZISSEN

Die Tulpenzwiebeln die ich über die Jahre schon so ins Beet gesetzt hatte, sind alle entweder von den Wühlmäusen gefressen oder verschwunden. Also beuge ich mich der gängigen Gärtnermeinung Tulpenzwiebeln muss man jedes Jahr nach der Blüte ausgraben und im Herbst neu setzen. 2007 habe ich versucht einen Teil des Rosenbeets üppig mit Tulpen zu bestücken. Ich habe im Herbst auf kleinster Fläche fast 200 Tulpenzwiebel eingegraben, selbstverständlich darunter einen Hasendraht, weil sonst keine einzige Zwiebel den Winter überstanden hätte. Im Frühling war es wirklich eine Pracht. Leider brauchen die Tulpen sehr lange bis die Blätter gelb werden und man sie wieder ausgraben darf. Daher werde ich keinesfalls mehr Tulpen ins Beet pflanzen. Ich konnte diese Lücke nicht mehr richtig schließen, obwohl ich dann Buntnesseln dort hingesetzt habe, blieb es im Vergleich zum restlichen Beet eigenartig kahl.

Heuer werde ich die Tulpenzwiebeln vom letzten Jahr in Töpfe setzten und wenn sie blühen in den Blickpunkt rücken.

Narzissen hingegen gräbt man im Herbst ein, denkt nicht mehr dran und freut sich im Frühling über üppige Blüte. Schneidet dicke Sträuße für die Wiener Wohnung oder Besucher des Gartens und kann sich auch bei vielen Sorten über den herrlichen Duft freuen. Weil das alles so problemlos geht, bin ich so undankbar gewesen und habe sehr wenige Fotos. Das ist mir jetzt während ich diesen Bericht schreibe so richtig aufgefallen und das werde ich im Frühling korrigieren.

Heuer habe ich auf der Internationalen Gartenmesse in Tulln „Dichternarzissen“ gekauft und schon gepflanzt. Davon gibt’s Fotos, wenn alles klappt.

1 Kommentar:

And hat gesagt…

Hallo Teresa! Danke für die guten Tipps & Liebe Grüsse vom Giesshübl!